Archimandrit Cherubim: Aus dem Garten der Panagia

Archimandrit Cherubim: Aus dem Garten der Panagia

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Beschreibung

Erinnerungen an den heiligen Berg Athos

Zusätzliche Produktinformationen

Autor
Archimandrit Cherubim
Seitenzahl
260
Einband
Hardcover
Inhalt
Obwohl dieses Buch nicht auf dem Athos geschrieben wurde, ist es doch ein athonitisches Buch wie kaum ein anderes. Von der ersten Seite an versetzt es denjenigen, der den Heiligen Berg aus eigener Anschauung kennt, unmittelbar an diesen außergewöhnlichen Ort. Denn es ist geschrieben aus einer „Innenperspektive“. Es hält sich nicht mit äußeren Beschreibungen und geschichtlichen Abhandlungen auf, sondern ist die Erzählung eines Mönches selbst, der als junger Mann auf den Athos kam, eine Einsiedlergemeinschaft fand, sich in Gebet, Gehorsam und Askese übte und mit Staunen, Begeisterung und Ehrfurcht die anderen Mönche um ihn herum erlebte, große geistliche Väter, Anfänger wie er selbst, fleißige Arbeiter, große Äbte, stille Beter, Wundertäter, Asketen, Vorbilder. Dazwischen eingestreut finden sich immer wieder Beschreibungen der Natur mit den darin eingebetteten Klöstern, Betrachtungen über das Mönchsleben, Überlegungen über den Sinn des christlichen Lebens und Gedanken über die monastische Askese. Freilich entspricht das Bild des Heiligen Berges in diesem Buch nicht ganz dem heutigen Athos, wie er sich heute dem ausländischen Touristen oder Pilger zeigt. Denn das Zentrum der Erzählungen bilden die versteckten Einsiedlerhäuser rund um Agia Anna und dies zudem vor 60 Jahren, während über die großen und prächtigen Klöster fast gar nicht gesprochen wird. Insofern werden heutige Probleme und Veränderungen nicht thematisiert, obwohl diese „Erinnerungen“ erst in den Jahren geschrieben wurden, als die großen Veränderungen auf dem Athos bereits begonnen hatten. Vielleicht lautet auch deshalb der griechische Titel: „Nostalgische Erinnerungen“.
Über den Autor
Archimandrit Cherubim (Georgios Karambelas, 1920-1979) kam als 18jähriger auf den Athos und blieb 4 Jahre in einem Kelli in Agia Anna. Das Schicksal verschlug ihn zurück nach Attika, wo er Kleriker wurde und bald eine neue Bruderschaft gründete, die agioritisches Leben mit missionarischem Engagement in der Welt zu verbinden suchte: Das Kloster Paraklitou in Oropos (Attika) ist wie der gesamte Athos „Avaton“, Männern vorbehaltene Klausur, geht aber zugleich aktiv einem wichtigen Apostolat nach, nicht zuletzt durch eine breite publizistische Tätigkeit und durch Übersetzungen spiritueller Schriften. Die geistliche Schule seiner jungen Jahre hat Vater Cherubim nie vergessen. Sie hat ihn und seine Gemeinschaft geprägt. Dass er seine geistliche Erfahrungen und Erlebnisse in späten Jahren niedergeschrieben hat, ist nicht nur ein einmaliges historisches Dokument des Eremitenlebens auf dem Athos in der Zeit des 2. Weltkriegs und ein Archiv vieler Mönchsgestalten, von denen manche heute vielleicht schon vergessen wären, sondern auch ein kleines geistliches Kompendium aller wichtigen Tugenden, Bemühungen und Versuchungen eines jungen Mönches.