Walerij S. Milowatskij︱Das Zivilita-Gestirn︱Traktat über die Planetarität der Menschheit

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Beschreibung

Mit einer Einleitung und einem Nachwort von Erzpriester André Sikojev

978-3-96321-002-092 SeitenBroschur


Das Thema des Buches schwebt über unserem Planeten. Ihm wurden eine Unzahl von Büchern und Artikeln gewidmet; schließlich ist die ganze Menschheit auf diese oder jene Weise darüber besorgt. Und dafür gibt es auch einen Grund: Es wird über das Schicksal der irdischen Zivilisation entschieden, ohne Übertreibung, der gesamten Bevölkerung des Planeten Erde, darunter auch der stummen Geschöpfe.

Die Ukraine schrie auf, dass sie nicht Russland sei, dass sie Europa sei, und begann maßlos menschliches Blut zu vergießen. Wenn ihr bewusst geworden wäre, dass sie sogar als eigenständiger Staat einen besonderen Teil der russischen Zivilisation darstellt, dann hätte sie nicht derart besessen gehandelt. Ein ähnliches Problem verbleibt bei anderen ehemaligen Republiken der Sowjetunion. Zur gleichen Zeit erklärt sich Westeuropa, angeführt von den USA, militant, sogar aggressiv zu einer hegemonialen, dekretierenden Zivilisation. Die Länder des Westens zogen eine scharfe Linie, welche sie von Russland, der Russischen Zivilisation abgrenzen soll. Unsere häuslich gezüchteten Westler wollten weder Danilewskij, noch Leontjew, noch Dostojewskij glauben, selbst Spengler und Toynbee nicht. Jetzt bringt sie bereits der Westen selbst zur Vernunft: Russland ist eine andere Zivilisation. Auch im Nahen Osten wird Blut vergossen. Dort geht stürmisch, chaotisch, erschreckend grausam der Prozess einer Neuformierung der Islamischen Zivilisation vor sich.

Gleichzeitig macht immer hartnäckiger und aggressiver die Globalisierung ihre Rechte geltend, deren Walze Völker, Länder und Zivilisationen zu Staub zermalmt, mitleidlos alles Eigenartige und Traditionelle zerschlägt.

Politiker greifen sich an den Kopf, Historiker sehen keine Perspektiven, die Völker stöhnen! Was geschieht? Turbulenz, Chaos – gesteuertes oder von elementaren Kräften geleitetes – oder die geheime „Arbeit“ der Mächtigen der Welt? All das ist mit unserem Thema verbunden. Was aber ist es für ein Thema? Worin besteht sein Wesen und wie sollen wir es benennen?

Der Name dieses Themas lautet – Das Zivilita-Gestirn und die Planetarität des Menschheit. Sein Wesen besteht darin, dass sich jetzt ein aktiver Prozess der Formierung von „Weltzivilisationen“ (Terminus von Erassow), anders gesagt – von „Zivilitae“ (Terminus des Autors) ereignet. Es bricht eine Ära planetarer Umgestaltung der Menschheit an.


Übersetzung aus dem Russischen: Ludmila Sokolova & Peter U. Trappe.


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Informationen über Erzpriester André Sikojev, dem Verfasser des Vor- und Nachworts.