Sergej Fudel: Bin etwa ich es? Von der Bewahrung des Christen in der Welt
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Sergej Fudel: Bin etwa ich es? Von der Bewahrung des Christen in der Welt

Artikelnummer: 9783963212252

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Beschreibung

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Während sie aßen, sprach Er: Amen, Ich sage euch: Einer von euch wird Mich überliefern. Und sehr betrübt fingen sie ein jeder von ihnen an, zu Ihm zu sagen: Bin etwa ich es, Herr? (Mt 26,21 f.)“


Leseprobe

Über den Autor




Zusätzliche Produktinformationen

Seitenzahl
222
Einband
Klappenbroschur
Abmessung
150 x 225 mm.
Inhalt
Sergej Fudel, russischer orthodoxer Schriftsteller mit deutschen Wurzeln, stellt sich in der dunklen Ära sowjetkommunistischer Kirchenverfolgung, einer Zeit wegbrechender äußerer Glaubensgewissheiten, kompromisslos derselben Frage: Verrate etwa auch ich in meinem Denken, Fühlen, Handeln meinen Erlöser? Das vorliegende Buch spiegelt seine Suche nach innerer Gewissheit: Wenn selbst die Apostel – ein jeder von ihnen – beim mystischen Letzten Abendmahl an ihrer eigenen Gottestreue zweifelten, was bedeutet dies für uns „Durchschnittschristen“? Wie kann man in der Welt von heute Gott treu bleiben, unzweifelhaft zur Kirche gehören, heilig sein? Was ist diese Kirche? Genügen rechte Taufe, „richtiges“ Credo, das Abendmahl in orthodoxer Tradition für den Eintritt? Führen sie uns in den sicheren Hafen des Königtums Gottes – oder womöglich in eine den Aposteln so fremde Selbstgewissheit? Es entscheidet sich in unseren Herzen, ob wir wirklich unterwegs in dieses himmlische Reich sind – oder uns, mit Fudels Worten, auf dessen sakramental gewonnener „Staatsangehörigkeit“ ausruhen und dabei in der Welt bleiben, letztlich gar aus mangelnder Liebe, Pharisäertum oder Gleichgültigkeit selbst Teil jenes „dunklen Doppelgängers der Kirche“ werden, der historisch immerfort präsent und zum Verrat am Erlöser bereit ist. Weder radikale antireligiöse Propaganda, staatliche Vereinnahmung kirchlicher Strukturen noch die Schließung der meisten Kirchen und Klöster konnten damals den Glauben der wahrhaften Christen brechen. Der Verfasser des vorliegenden Werkes ist einer dieser Ungebrochenen. Am Ende seines Lebens hinterlässt uns Sergej Fudel eine Fülle geistlicher Gedanken darüber, was „Kirche“ bedeutet, und schärft zugleich unseren Blick für ihren – wie er es nennt – „Doppelgänger“, der auch heute niemals ruht, um uns von ihr zu trennen.
Über den Autor
Sergej Josifowitsch Fudel, (1900–1977), orthodoxer Theologe, Philosoph, Schriftsteller und Literaturkritiker, war Sohn eines Moskauer Priesters mit deutschen Wurzeln, der seinen Dienst im Gotteshaus des Butyrka-Gefängnisses versah. Dort empfing er die Taufe, und nach 1922 sollte er noch dreimal als Gefangener an diesen Ort zurückkehren. Insgesamt 12 Jahre verbrachte Fudel für seinen Glauben in Verbannung. Dort heiratete er auch, mit dem Segen von gleich drei ebenfalls verbannten, mittlerweile als heilig verehrten Bischöfen. Fudel beherrschte sieben Fremdsprachen und konnte so als Nachhilfelehrer einen bescheidenen Lebensunterhalt sichern sowie Übersetzungen für die Verlagsabteilung des Moskauer Patriarchats anfertigen. Sein Buch über den Priester Pawel Florenskij erschien 1972 in Paris unter dem Pseudonym F. Udelov. Erst ab 1991 wurden seine mittlerweile vielgelesenen Schriften auch in Russland veröffentlicht, in den Jahren 2001–2005 schließlich als dreibändige Gesamtausgabe im Verlag "Russischer Weg".
Übersetzung
Aus dem Russischen
Übersetzt von
Hans-Peter Arnold