Hl. Justin (Popović) von Ćelije: Kommentar zum Evangelium nach Matthäus

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Beschreibung

Hrsg. mit dem Segen S.E. Mark von Berlin und Deutschland, Metropolit der Russisch Orthodoxen Kirche im Ausland (ROCOR)


608 SeitenLeder gebundenGoldprägung


Vorwort des Übersetzers:


Die heiligen Evangelien sind tragende Säulen unseres Glaubens. VL? »Aufgabe eines jeden Christen ist es, sich vom Geist des Evangeliums durchdringen zu lassen. Gott ist in Christus Mensch geworden, um uns Menschen zu Gott zu bringen, um der Erde den Himmel nahezubringen. Dank Seiner Menschwerdung steht uns Menschen der Himmel offen, stehen uns alle göttlichen Kräfte zur Verfügung. Der Geist des Evangeliums wird uns durch die Werke und Worte des Herrn näher gebracht, so wie sie im Evangelium niedergeschrieben sind. Nichts darin ist kurzlebig oder vergänglich. Die Lektüre des Evangeliums gehört zu den täglichen Aufgaben des Christen. Aus vielerlei Beispielen wissen wir jedoch, dass man an diese Lektüre nur mit erfahrener Anleitung herangehen sollte, um nicht misszuverstehen und auf geistige Abwege zu gelangen und sich schließlich zu verirren. Fast alle Häresien sind aus menschlichem Stolz bei unverständiger Auslegung des Evangeliums entstanden. Daher nehmen wir die Auslegungen der Heiligen Schrift durch die Heiligen Väter als Grundlage unseres Verständnisses der Schrift insgesamt, und der Evangelien im Besonderen.

Wir freuen uns, endlich die deutsche Übersetzung des Matthäus- Kommentars von unserem Abba, dem hl. Archimandriten Justin (Popovic), vorlegen zu können. Der hl. Justin hat weniger selbst ausgelegt, als vielmehr die vorhandenen Auslegungen der heiligen Väter gesammelt, in moderner Sprache zitiert, erweitert und ergänzt und zu einem zusammenhängenden Ganzen zusammengefügt. Manchmal sind seine Zitate praktisch wörtlich, manchmal aber auch sehr frei und eher als Reminiszenzen an den einen oder anderen Vater anzusehen. Dabei geht Vt. Justin immer schöpferisch ans Werk. Seine Sprache ist voll von Neologismen, die sich oft nur sehr schwer übersetzen lassen oder aber gar keine Entsprechung im Deutschen aufweisen. Wir haben versucht, seine Sprache so gut wie uns möglich abbzubilden, sind uns jedoch bewusst, dass vieles wesentlich besser übertragen werden könnte. Bei dem immensen Umfang haben wir uns auf das beschränkt, was in unseren Kräften stand und hoffen auf die Nachsicht des Lesers bei der Aufnahme des vorliegenden Textes.

Viele Köpfe und Hände haben an der Entstehung des vorliegenden deutschen Textes mitgewirkt, denen allen großer Dank gebührt: Erzpriester Nikolai Artemoff hat die Übersetzung überprüft, Hypodiakon Dr. Johannes Ritzke hat jahrelang die Korrektur gelesen, als wir die Übersetzung im „Boten“ abdruckten. Mönchspriester Hiob hat das Layout und die gesamte technische Drucklegung vorbereitet, Mikhail Khotjakov hat die Zitate und Fußnoten überprüft. Viele andere haben mit Rat und Tat geholfen. Ihnen allen sei hier Dank gesagt. Gott möge es vergelten!


München, im Februar 2020



Übersetzt aus dem Serbischen und mit einem Vorwort versehen von S.E. Metropolit Mark von Berlin und Deutschland.