CRISIS 14 – Journal für christliche Kultur: Vereinigte Staaten – geteilte Geister

CRISIS 14 – Journal für christliche Kultur: Vereinigte Staaten – geteilte Geister

Artikelnummer: 9783963212284

Verkaufspreis: 16,00 €
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Produktdatenblatt

Beschreibung

Ausgabe in Arbeit - erscheint am 20. Januar!

Die 14. Ausgabe hat 116 Seiten Umfang, und hat damit fast doppelt so viele Seiten wie die meisten früheren Ausgaben. Eine Drahtheftung ist somit kaum mehr möglich. Daher werden wir aus dieser Ausgabe eine Broschur im DIN A4-Format machen. Freuen Sie sich auf hervorragende Autoren und Aufsätze in dieser Ausgabe.


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Zusätzliche Produktinformationen

Seitenzahl
116
Einband
Broschur
Ausstattung
Durchgängig farbig
Abmessung
210 x 297 mm
Inhalt
Am 10. September 2025 wurde der konservative Aktivist und evangelikale Christ Charlie Kirk ermordet. Der brutale Anschlag auf den erst 31-jährigen Familienvater rief in den USA und darüber hinaus tiefe Erschütterung hervor. Stellt dieses Verbrechen doch weit mehr als nur einen tragischen Einzelfall dar: Es wird als ein Spiegelbild einer Gesellschaft verstanden, die zwischen ihrem christlichen Erbe und den Kräften des radikalen Säkularismus, des Globalismus und des politischen Imperialismus hin- und hergerissen ist. Während einerseits Millionen Amerikaner nach wie vor ihren Glauben leben und Orientierung in Christus suchen, entsteht andererseits ein sich dämonisch gebärdender kultureller und ideologischer Druck, der traditionelle Werte infrage stellt. Diese Zerrissenheit bildet auch den Rahmen, in dem sich die Orthodoxe Kirche in den USA seit über zwei Jahrhunderten entfaltet. Die Wurzeln der Orthodoxie in Amerika reichen zurück ins Jahr 1794, als russische Missionare Alaska erreichten und unter den dortigen Ureinwohnern wirkten. Im 19. Jh. folgte eine große Einwanderungswelle aus Osteuropa, dem Balkan und dem Nahen Osten, wodurch zahlreiche orthodoxe Gemeinden entstanden. Im 20. Jahrhundert bildeten sich verschiedene Jurisdiktionen heraus: griechische, russische, serbische, rumänische und andere. 1970 entstand die autokephale Orthodox Church in America (OCA), bis heute jedoch zeigt sich die innere Spannung zwischen ethnischer Vielfalt, kirchlicher Einheit und dem Streben nach einer genuin amerikanischen Identität. Aktuell stehen die orthodoxen Christen in den USA vor besonderen Herausforderungen. Es gibt nach wie vor eine Vielzahl überlappender Jurisdiktionen, aber auch durch internationale Konflikte, wie dem Krieg in der Ukraine, entstehen neue innerkirchlichen Spannungen: Hinzu kommt der kulturelle Druck einer säkularisierten Gesellschaft. Ein Blick auf die Gründungsväter zeigt, dass die geistlichen Grundlagen der USA im Protestantismus und einem kapitalistisch geprägten Weltbild lagen – einer Verbindung, die bis heute das Verhältnis von Gesellschaft, Religion, Wirtschaft und Politik prägt. In einem Missionsbrief schrieb der heilige Bischof Nikolaj Velimirović: „Wie viel in Amerika gearbeitet wurde an Dingen, die die Welt nicht braucht, siehst du selbst mit eigenen Augen. Dieser Überschuss an Produktion kam nicht aus einer Manie für Arbeit, sondern aus der Manie für den Dollar.“ Deshalb finden dort gerade junge Menschen, die von dem oberflächlichen Materialismus und Relativismus enttäuscht sind, in der Orthodoxie eine tiefe geistliche Heimat. Die liturgische Schönheit, die Treue zur Überlieferung und die geistliche Strenge sprechen immer mehr Menschen an. Der Mord an Charlie Kirk verdeutlicht, wie gefährdet das christliche Zeugnis in einer polarisierten Gesellschaft ist. Kirk rief junge Menschen dazu auf Christus zu suchen, Familien zu gründen und dem moralischen Verfall zu widerstehen – Anliegen, welche orthodoxe Christen durchweg teilen. Sein Tod konfrontiert die Orthodoxie in Amerika mit der Frage, ob sie passiv bleiben oder mutig Zeugnis ablegen will. Priester Dr. Josiah Trenham betont seit Jahren, dass orthodoxes Leben nur dann bestehen kann, wenn es tief verwurzelt bleibt in den Mysterien der Kirche und zugleich fähig ist, öffentlich das Evangelium zu bekennen. Genau dies ist die Herausforderung: Einheit und Glauben zu bewahren, ohne in den Strudel politischer Ideologien und Ränkespiele gezogen zu werden. So zeigt sich die Orthodoxie in den USA zugleich als Erbin einer reichen Geschichte und als Kirche auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft. Zwischen den Kräften von Tradition und Globalismus, zwischen ethnischer Vielfalt und dem Streben nach Einheit, zwischen missionarischer Hoffnung und gesellschaftlicher Zerrissenheit steht sie heute an einem Scheideweg.
Autoren
Markus Fifka, Hl. Bischof Nikolaj Velimirović, Dr. Nicolae Robert Geisler, Priester Paul Truebenbach, Walt Garlington, Marko Trickovic, Dr. Markus Fiedler, Anna-Maria und Roland Chr. Hoffmann-Plesch, Paul Elias Truhöl, Greg M. Davis, Archimandrit Johannes von Buchhagen, Christina Logvinova, Hendrik B. Herhausen, Erzpriester Jaroslaw Schipow, Peter Backfisch

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